Abseits des Straßenlärms: “Free Seat” schafft einen Platz für Klangkunst

Die Großstadt lärmt. So ist es neben Luftverschmutzung vor allem die Lautverschmutzung, die Menschen im urbanen Dschungel zu schaffen macht. Reizüberflutet hetzen wir von Termin zu Termin, von Station zu Station, doch dann gibt es Orte, die zum Innehalten anhalten. Sie werden, genau wie Stimmengewirr und Motorengeräusche, von Menschen selbst geschaffen. Zwischen Street Art und Straßenmusik darf die Seele einmal baumeln und hier kommt “Free Seat” ins Spiel.

Der brasilianische Musiker Pedro Carneiro Silva sowie der iranisch-deutsche Filmkünstler Ardalan Aram eröffnen Passanten die Möglichkeit, eine nicht alltäglich Erfahrung im alltäglichen Setting ihrer Stadt zu machen. Auf weiter Flur steht ein Stuhl, den Du als Sitzplatz annehmen kannst oder nicht. Wer sich niederlässt, wird mit einem persönlichen Musikunikat belohnt. Nach dem Motto „Art connects us to feeling. Feeling connects us“ wird eine ephemere Klangbrücke zwischen Keyboard und Kopfhörern geschlagen – das ist “Free Seat”.

In Berlin

In Lissabon

© Video: Raw Creation

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