Porträts, die unter die Haut gehen

Mikaël Theimer ist passionierter Fotograf mit scharfem Blick. Was ihm vor die Linse kommt, muss auch hintergründig sein. Er “schießt” keine Porträtfotos; er fertigt Aufnahmen von Menschen an. Zu Beginn jeder Arbeit steht daher eine herzliche Begrüßung: “Hey, wie geht’s Dir?”, die er nicht einfach so dahinsagt, sondern ernst meint.

Über vier Jahre hat er obdachlose Personen auf der Straße getroffen und sich mit ihnen unterhalten. Ihre Geschichten hat er in bewegenden Porträtaufnahmen festgehalten. Auf BoredPanda erzählt er:

Während ich mit all diesen Leuten gesprochen habe, bin ich als Mensch mehr gewachsen, als ich durch den Unterricht meiner Lehrer in der Schule je gelernt habe.

Tja, schon Albert Einstein meinte einst:

Eine kleine Auswahl seines Schaffens gibt es auf art deli. Wer noch tiefer in seine Bildwelt eintauchen möchte, klickt sich zur Facebook-Seite des Künstlers.

“Mario ging ins Gefängnis, nachdem er den Mann getötet hatte, der seinen kleinen Sohn vergewaltigt hatte. Daraufhin hat er alles verloren.”
“Ich hab’ ihn gefragt, welches Gefühl er mit diesem Foto transportieren wolle, und er sagte: ‘Liebe.’ Also hab’ ich auf den Auslöser gedrückt, als er sagte: ‘Ich liebe meine Frau.'”
“Sie hat einmal einen Mann mit einem Stock geschlagen, nachdem er dasselbe mit seinem Hund getan hatte.”
“Nachdem ich dieses Foto gepostet hatte, stellte jemand Normand ein, um Bauarbeiten zu erledigen.”

© Fotos: Mikaël Theimer

© Grafik: art deli

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