“R. I. P. Banking System – Power to the People” – Wandgemälde in Paris

Bitcoin läuft dem Dollar den Rang ab und stellt damit die globale Leitwährung, die seit Ende des Zweiten Weltkriegs den globalen Handel bestimmt, infrage. Was Kapitalismuskritiker*innen als Sieg feiern, sehen andere kritisch: Denn die Kryptowährung sei nicht ökologisch. Die für die verzweigten Transaktionswege benötigten Server seien nämlich echte Stromfresser.

Als Alternative auf dem Dollar-dominierten Finanzmarkt sind Bitcoins jedoch allemal ein Gewinn. Nicht zuletzt, weil sie unabhängig, dezentral und peer-reviewed geschöpft werden, während Dollar, Euro, Yen & Co nach Bedarf und Interesse von Zentralbanken nachgedruckt werden können, wie das volatile Währungen, vor allem seit Abschaffung des Goldstandards, so an sich haben.

Dem relativ neuen Phänomen der parastaatlichen Kryptowährung hat Street Artist Ludo mit “R. I. P. Banking System – Power to the People” nun ein Wandgemälde in Paris gewidmet.

Symbolisch werden die derzeit wichtigsten Währungen von Pfund bis Euro begraben, während Bitcoin wie ein Phönix aus deren Asche steigt, ähm, als Blume auf ihren Gräbern blüht.

© Bild: Ludo

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